In diesem Aufsatz wird zur Vertiefung des Metamorphose-Themas aus dem 10. Vortrag der Allgemeinen Menschenkunde das Studium des dritten naturwissenschaftlichen Kurses vom Januar 1921 empfohlen. Die in diesem Kurs dargestellten Gedanken mit mathematischen Kurven und Funktionen werden als Erläuterungen für die menschlich-organische Gestaltungen entwickelt. Die mathematischen Betrachtungen zur Unendlichkeit und die Annäherungen an das Unendliche sowie das Prinzip der Umstülpung dienen in diesem Kurs als Vermittler bzw. Gleichnis, um Gedankenbrücken zu bauen für das formende Prinzip in den Lebewesen. Daran kann deutlich werden, wie nach Rudolf Steiner das Gesetzmäßige der Mathematik auf Übergänge vom Naturwissenschaftlichen ins Geistige hinweist.
Abstract: